ich freue mich. Heute geht der Artikel von Jill A. Möbius weiter:
Was Liebe bewirkt
Welch erstaunliche Wirkung mitfühlende Liebe auf den Organismus hat, zeigt die folgende Begebenheit, die der amerikanische Klangheiler Tom Kenyon berichtete: Ein Forscherteam untersuchte im Auftrag einer Firma, die Medikamente gegen hohen Blutdruck entwickelte, die Wirkung eines Testmedikaments bei Kaninchen mit einer genetischen Veranlagung zu hohem Blutdruck. Bevor die Forscher den Tieren das Medikament zur Senkung des Blutdrucks verabreichten, erhöhten sie den Blutdruck der Kaninchen durch entsprechende Maßnahmen noch zusätzlich.
Bei der Auswertung der Testreihen fiel auf, dass eine Gruppe der Tiere nicht wirklich für die Versuche geeignet war. Denn bei diesen Kaninchen blieb der Blutdruck trotz der Manipulation relativ stabil, er stieg nicht so hoch wie erwartet an und sank auffällig schnell wieder in den gesunden Bereich. Das irritierte die Wissenschaftler natürlich und sie forschten nach der Ursache für die Anomalie dieser Tiere.
Schließlich fanden sie heraus, dass des Rätsels Lösung im Verhalten einer Studentin lag, welche die Versuchstiere betreute. Diese Studentin war für die Fütterung der Kaninchen zuständig. Die Käfige der Tiere waren in drei Reihen übereinander gestapelt. Da sie unbequem zu erreichen waren, warf die Studentin das Futter in die Käfige der obersten und untersten Reihe einfach nur hinein. Bei den Tieren der mittleren Reihe öffnete sie der Reihe nach die Käfige, nahm jedes einzelne Kaninchen heraus, streichelte es ausgiebig und redete ihm gut zu. Kurzum, sie behandelte diese Tiere wie Haustiere. Die Liebe und Wertschätzung, die die Studentin den Kaninchen der mittleren Käfigreihe zukommen ließ, bewirkte, dass diese Tiere ihre angeborene Veranlagung zu hohem Blutdruck überwinden konnten, zumindest soweit, dass sie für die Versuche nicht mehr taugten, weil sie schlichtweg zu gesund waren.
Die wohltuende, heilsame Wirkung von Liebe und Wertschätzung zeigt sich natürlich im menschlichen Organismus ebenso. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass menschliche Emotionen sogar in der Lage sind, unsere Erbsubstanz positiv zu beeinflussen. Wissenschaftler, die sich mit der Erforschung der DNA beschäftigen, haben herausgefunden, dass die Schwingung der Emotion „Wertschätzung“ mit einem Wert von 1,689 exakt der Proportion der DNA-Welle entspricht. Wenn man also das Gefühl von Wertschätzung lebt, soll das dementsprechend ordnend und aktivierend auf die DNA wirken, die ja als zentrale Schaltstelle den gesamten Aufbau unseres Körpers und die permanente Neubildung der Zellen regelt. Ein Grund mehr, darauf zu achten, in welcher Schwingung wir uns gerade befinden.
Dem thailändischen Tao-Yoga-Meister Mantak Chia zufolge entsteht, wenn man in sich wahre Liebe spürt, für sich selbst und alle anderen im Körper eine Schwingung von acht Hertz (das entspricht der Eigenresonanzschwingung der Erde, auf die alle Säugetiere und der Mensch „eingestimmt“ sind). Diese „Liebesschwingung“ wirkt nicht nur positiv auf die Gene. Unter dem Einfluss dieser Schwingung produziert die Zirbeldrüse ein spezifisches Hormon, das wiederum die Hormonproduktion weiterer Drüsen anregt – mit entsprechend verjüngender oder sogar lebensverlängernder Wirkung.
Mitgefühl als Schlüssel für Wunder
Auf welch eindrucksvolle Weise von Herzen kommendes Mitgefühl zu spontaner Heilung führen kann, zeigt die folgende Begebenheit (berichtet vom hawaiianischen Psychologen und Autor Serge Kahili King):
Ein italienischer Kommunist, der an nichts und niemanden glaubte, war an Krebs erkrankt. Seine Familie wollte ihn als letzte Hoffnung zu dem Wallfahrtsort Lourdes in Frankreich bringen, wo schon viele offiziell anerkannte Wunderheilungen stattgefunden hatten. Zunächst sträubte sich der Kranke mit Händen und Füßen, schließlich jedoch willigte er seiner Familie zuliebe ein. Sie brachte ihn nach Lourdes, wo bereits einen Vielzahl gläubiger Heilungssuchender versammelt war. Der Kommunist stand dort in einer Reihe mit ihnen und wartete wie alle anderen darauf, an das Wasserbecken zu gelangen (dem Lourdes-Wasser wird eine besondere Heilkraft zugeschrieben). Als er vorn angelangt war, erblickte er neben sich einen Mann, der den ganzen Weg nach vorn auf allen Vieren gekrochen war. Er sah diesen Mann an und sagte spontan aus tiefstem Herzen: „Gott, wenn es einen Gott gibt, heile nicht mich, sondern ihn!“
In dem Moment, wo er das aussprach, setzte seine eigene Heilung ein. Der Krebs war, wie sich bei einer anschließenden Untersuchung herausstellte, völlig verschwunden.
Die Tatsache, dass dieser Mann zum ersten Mal seit langer Zeit echtes Mitgefühl zeigte, veränderte alles und ebnete die Basis für eine Spontanheilung. Nicht umsonst betonen viele Weisheitslehrer, alles sei möglich, solange wir uns nicht begrenzen durch das, was wir für möglich halten. Ein offener Geist und ein offenes Herz sind die beste Basis für echte Wunder.
Einheitsbewusstsein und Selbstwert
Um seinen Mitmenschen und der Umwelt echtes Mitgefühl entgegenbringen zu können, ist es notwendig, diese Gefühle sich selbst gegenüber zu leben, denn was man nicht lebt, kann man auch nicht weitergeben.
Um sich selbst liebevoller annehmen zu können, ist die Affirmation „Innerlich bin ich vollkommen, bin vollständig“ oft hilfreich. Damit ist gemeint, dass wir auf einer tieferen Ebene des Seins bereits vollkommen sind und nichts mehr hinzufügen, erlernen oder erwerben müssen. Wenn man diese Affirmation wiederholt zu sich selbst sagt, fängt ein kleiner Funke von Akzeptanz und Selbstliebe an zu glimmen, der bei guter „Pflege“ entsprechend Feuer fängt, so dass wir schließlich Freude am eigenen Sein empfinden können.
Auf diesem Weg ist auch die Betrachtung hilfreich, dass alles, was existiert, aus derselben Quelle stammt und, unabhängig von der äußeren Erscheinungsform, ein wesentlicher Bestandteil des Ganzen ist. Auf einer höheren Ebene existiert keine Trennung, keine Polarität, keine Bewertung in Gut oder Schlecht, wertvoll oder minderwertig. Alles ist gleich wertvoll, denn alles ist ein Bestandteil der göttlichen Schöpfung und enthält den göttlichen Funken. Insofern können wir getrost aufhören, uns mit anderen zu vergleichen und stattdessen anfangen, uns selbst liebevoll anzunehmen mit all unseren Stärken, Schwächen und Eigenschaften, und auf dieselbe Weise auch unsere Mitmenschen samt ihren individuellen Ausdrucksformen tolerant als gleichwertigen Teil des großen Ganzen zu betrachten. Wir können uns an der Verschiedenheit der Lebewesen erfreuen und dahinter die alles verbindende Einheit erkennen.
Diese innere Ausrichtung auf das Einheitsbewusstsein öffnet das Herz. Die eigene Ausstrahlung verändert sich, und wir ziehen vermehrt die Menschen an, die auf einer ähnlichen Wellenlänge schwingen. So erhöht sich nach dem Resonanzprinzip auch die Chance, denjenigen künftigen Lebenspartner zu treffen, mit dem wir über die romantische Liebe hinaus die tiefen Ebenen der wahren, bedingungslosen Liebe erleben können. Wahre Liebe ist nicht auf einen bestimmten Menschen beschränkt, man kann sie genauso für eine Blume oder einen Schmetterling empfinden, sie ist universell und schließt alles Leben mit ein. Indem wir uns selbst mehr dafür öffnen, allem Leben mit Liebe und Mitgefühl zu begegnen, ob es sich um einen Vogel, einen Käfer, einen Baum oder den Nachbarn handelt, kommen wir dem Wesen der wahren Liebe näher und können dadurch auch uns selbst mehr Liebe entgegenbringen.
Ein wesentlicher Schlüssel, um uns selbst in eine gesündere Schwingung zu bringen, besteht darin, unseren Fokus immer wieder auf die Dinge zu richten, für die wir in unserem Leben -jetzt und bisher- wirklich dankbar sein dürfen, wie etwa Gesundheit, ein warmes Zuhause, genug Nahrung und Kleidung, gute Freunde, materieller Wohlstand ect. Wer sich in der Schwingung der Wertschätzung befindet und somit Dankbarkeit, Liebe und Freude ausstrahlt, erzeugt ein magnetisches Feld, das genau solche Situationen, Menschen und Dinge anzieht, die dieser Schwingung entsprechen.
Ein perfektes Rezept, um mehr auf die Sonnenseite des Lebens zu gelangen.
Meine Lieben,
auch heute beende ich den Artikel mit einem Zitat. Diesmal ist es von Johann Wolfgang von Goethe:
“Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“
Alles Liebe Kerstin